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Einmal Dom-Nacht - immer Dom-Nacht! 150 Hermannswerderaner Sängerinnen und Sänger waren am 21.11.2008 in Berlin dabei
Bei vielen Familien steht dieser Termin schon lange im Kalender, jener alljährliche Freitagabend im November, denn das atmosphärische und z.T. auch sehr andächtige Singen und Klingen, das den Berliner Dom am Lustgarten für zweieinhalb Stunden füllt, rührt die Sinne und Seele der zahlreichen Zuhörer gleichermaßen.
Genau so ist es auch am Abend des 21. November 2008 gewesen. Zum siebten Male hatte die ARU (Arbeitsgemeinschaft für Religionsunterricht) Berlin-Lichtenberg namhafte und durchaus leistungsstarke Schulchöre aus Berlin eingeladen, um zwei, eigentlich drei ethische Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Zum einen galt es, die diesjährige Friedensdekade „Frieden riskieren“ zu gestalten, zum anderen Spenden einzuwerben, um die verdeckte Kinderarmut in Berlin lindern zu helfen.
Der dritte, eher versteckte, aber dann doch sehr offensichtliche Grund ist wohl ein musikalischer, denn was die insgesamt neun Chöre anstimmten, konnte sich durchaus hören lassen. Mit dabei, gewissermaßen als Höhepunkt am Schluss dieser Dom-Nacht, alle drei Schulchöre unseres Gymnasiums. Matthias Salge brachte mit seinen 35 „Kleinen“ aus Kl. 5-7 zwei höchst anspruchsvolle Kompositionen von Benjamin Britten zur Aufführung, während Andreas Flämig (Chor Kl.8-10) neben „I’ve got a feeling“ sein Lieblingslied („Go Down Moses“) anstimmte. Zum japanischen „Aka tonbo“ gesellte sich dann der Oberstufenchor (Leitung: Herr Salge und Herr Schönherr) hinzu. Mit Kompositionen von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach und Max Baumann rundete der Sek.II-Chor das Hermannswerderaner Programm wirkungsvoll ab.
Das Singen an unserer Schule spielt, trotz aller Zwänge und Engpässe im schulischen Alltag, nach wie vor eine große Rolle. Sie sollte sie unbedingt behalten.
Ausdrücklich zu danken ist an dieser Stelle unserer Schulleitung für die erwiesene logistische und verständnisvolle Hilfe (Herr Pfeiffer hat es sich nicht nehmen lassen, trotz dienstlicher Verpflichtungen an diesem Elternsprechtag in Berlin dabei zu sein!) und vielen, vielen Eltern. Hier wäre unbedingt Frau Melanie Weber und der Förderverein unserer Schule zu nennen, die zum wiederholten Male zu einer Spendenaktion aufgerufen haben, um die Fahrtkosten Potsdam-Berlin-Potsdam zu dämpfen.
Einmal Dom-Nacht – immer Dom-Nacht!
Andreas Flämig 29.11.2008
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